Institut für ästhetische Medizin
 
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Häufig gestellte Fragen zu Akne

  • Wie entsteht Akne?
  • Warum leiden manche Menschen stark unter Akne, andere gar nicht?
  • Hilft häufiges Waschen?
  • Darf man Pickel ausdrücken?
  • Ist Make-up tabu?
  • Akne und Sonne?
  • Gibt es eine spezielle Akne-Diät?
  • Was ist Fruchtsäure?
  • Welche Risiken gibt es bei Peelings?
  • Wie geht die Behandlung vor sich?

Wie entsteht Akne?

Akne entsteht in der Regel während der Pubertät zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr. Bei Jungen wie Mädchen werden in dieser Zeit vermehrt männliche Geschlechtshormone produziert. Sie bewirken eine Steigerung der Talgproduktion. Da die stärkere Hormonausschüttung auch das Wachstum der Hornzellen in den Talg-Gängen verstärkt, bildet sich oft ein Hornpfropf. Er verhindert, dass der Talg an die Hautoberfläche gelangt. Die Talgansammlung wird zum "Mitesser" (Komedon). Geschlossene Mitesser sind hautfarben, offene meist dunkel - durch den Hautfarbstoff Melanin. Mitesser entzünden sich leicht, da der aufgestaute Talg ein idealer Nährboden für Bakterien ist. Aus den entzündeten Mitessern entstehen rote Pickel, Eiterbläschen und Knoten. Akne heilt bei den meisten mit etwa 20 Jahren ab. Schokolade und Süßigkeiten verursachen keine Akne, hartnäckigen Vorurteilen zum Trotz.

Warum leiden manche Menschen stark unter Akne, andere gar nicht?

Die Talgdrüsen sprechen je nach Person unterschiedlich stark auf den Anstieg der männlichen Hormone während der Pubertät an. Deshalb leiden die einen mehr unter fettiger Haut, Mitessern und Akne als andere. Vermutlich ist im Erbgut festgelegt, in welchem Maß die Talgdrüsen auf die Hormon-Veränderung in der Pubertät reagieren.

Hilft häufiges Waschen?

Durch Waschen wird das Hautfett nur oberflächlich entfernt. Der Talgstau und die oft folgenden Entzündungen werden dadurch nicht beseitigt. Reinigung ist trotzdem wichtig, um die Haut auf die Therapie beziehungsweise Pflege vorzubereiten. Hierzu sollten milde Syndets (seifenfreie Waschsubstanzen) verwendet werden. Seife hingegen reizt die Haut stark und trocknet sie aus. Zum Waschen sind Suspensionen mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid erhältlich. Da sie ihre Wirkung auch in den Talgdrüsen entfalten, helfen sie besonders gut bei der Bekämpfung der Akne.

Darf man Pickel ausdrücken?

Viele Akne-Patienten drücken ihre Mitesser und Pickel aus, um sie loszuwerden. Das ist zwar verständlich, allerdings können durch das Ausquetschen nicht nur hässliche Hautverfärbungen und Narben entstehen, in der geschädigten Haut können sich auch Krankheitserreger leichter ausbreiten. Dann wird die Akne noch stärker sichtbar. Bei Dermabel entfernen wir Mitesser schonend auf professionelle Weise. Eine regelmäßige professionelle Pflege sollte bei Akne unbedingt vorgenommen werden, da sie das Erscheinungsbild der Haut ganz entscheidend verbessert.

Ist Make-up tabu?

Lippenstift und Augen-Make-up können auf jeden Fall verwendet werden. Das lenkt sogar von den Pickeln ab, da der Blick auf Augen und Mund gerichtet wird. Manche Kosmetika können aufgrund ihrer Zusammensetzung Mitesser erzeugen. Andere beeinträchtigen die Wirkung von Akne-Medikamenten. Außerdem gibt es spezielle getönte Cremes zur Abdeckung der Akne. Wir von Dermabel informieren Sie gerne über geeignete Produkte.

Akne und Sonne?

Frische Luft tut der Haut gut. Außerdem fällt die Akne auf leicht gebräunter Haut nicht so auf. Es gibt Pflegeprodukte speziell für unreine Haut mit entsprechendem Lichtschutzfaktor. Extreme Sonnenbestrahlung allerdings ist nicht gut. Sie kann die Bildung von Mitessern fördern, frühzeitig zu Falten führen und sogar Hautkrebs hervorrufen.

Gibt es eine spezielle Akne-Diät?

Es werden immer wieder Geheimtipps gehandelt: So soll sich der Verzicht auf Erdnüsse oder Chips und das Trinken von Stutenmilch günstig auf unreine Haut und Akne auswirken. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Empfehlungen nie nachgewiesen worden. Gesunde, ballaststoffreiche Ernährung mit Gemüse und Obst ist auf jeden Fall gut für die Gesundheit. Und wer bemerkt, dass die Akne sich durch bestimmte Lebensmittel verschlimmert, sollte diese meiden.

Was ist Fruchtsäure?

Fruchtsäuren sind Naturprodukte. Neben Apfelsäure, Weinsäure und anderen gibt es die Glykolsäure, die aus Zuckerrohr gewonnen wird. Für das Fruchtsäure-Peeling verwenden wir milde, aber sehr wirksame Säuren.

Welche Risiken gibt es bei Peelings?

Nach einem Peeling können Hautreizungen, Rötungen oder Brennen auftreten. Diese Erscheinungen dauern in der Regel einige Stunden, selten einige Tage und bilden sich normalerweise schnell zurück. Ein kühles Tuch lindert in solchen Fällen. Das Schälen der Haut gehört zur Behandlung. Je nach Intensität der verwendeten Methode verschorft die Haut. An den ersten Tagen nach dem Peeling sollten Sie am besten keine wichtigen sozialen oder beruflichen Kontakte einplanen. Für tiefere Peelingverfahren sollten Sie sich einige Tage Urlaub gönnen. Selten treten als Folge eines Peelings feine Narbenbildung (bei sehr empfindlicher Haut), Pigmentverschiebungen (Hell- oder Dunkelfärbung der Haut), länger andauernder Juckreiz oder Infektionen der Haut auf. Bei Menschen, deren Haut zu derartigen Begleiterscheinungen neigt, kann ein Peeling in seltenen Fällen auch Herpesbläschen auslösen. Bei einer akuten Herpes-Infektion, unmittelbar nach einem Sonnenbad sowie bei einer entzündlich veränderten oder sensiblen Haut ist von einem Peeling abzuraten. Nach der Peeling-Behandlung müssen Sonne und Solarium gemieden werden. Verzichten Sie auch aufs Rauchen. Rauchen erhöht das Risiko von Nebenwirkungen, weil Nikotin ein Gefäßgift ist. Vielleicht ist die Gesichtsbehandlung ja eine gute Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören! Zumindest sollte es eingeschränkt werden.

Wie geht die Behandlung vor sich?

Um die Haut an Fruchtsäure zu gewöhnen, wird diese zunächst zwei Wochen lang in niedriger Konzentration zu Hause aufgetragen. Die eigentliche Behandlung umfasst sechs Behandlungen im Abstand von 1-3 Wochen mit höher konzentrierter Fruchtsäure. Danach sollte die Behandlung mit niedrig konzentrierter Fruchtsäure in Heimbehandlung fortgesetzt werden. Das Peeling kann jederzeit wiederholt werden.