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Das menschliche Haar
Beim Menschen beginnt die Bildung des Haarkleides während der Embryogenese. Im sechsten Monat ist der ganze Fetus mit einem Haarkleid, Lanugo genannt, bedeckt. Dieses Flaumhaar wird noch vor der Geburt wieder abgestoßen und durch stärkeres Haar an Kopf und Augenbrauen sowie feines Haar am übrigen Körper ersetzt. Während der Pubertät kommt es zur Ausbildung der Schambehaarung sowie zum Bartwuchs. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare variiert in Abhängigkeit von der Haarlänge und dem Alter der Person. Normalerweise fällt ein Haar nach sechs bis sieben Jahren aus. Haarfarbe und Haarform sind genetisch bedingt. Die Haarfarbe wird durch den Gehalt eingelagerten Melanins (Pigment), durch Lufteinschlüsse und den Fettgehalt der Kutikula bestimmt.

Die anagene Phase ( Wachstumsphase)


Hier sehen Sie eine einzigartige Original-Aufnahme von einem Hautquerschnitt. Sie erkennen dass die "anagenen Haare" (die in der Wachstumsphase befindlichen Haare) über den höchsten Melaningehalt verfügen und oben aus der Haut herausragen. "Frühe anagene Haare" sind schwer bis nicht zu treffen und befinden sich mitunter sogar unterhalb der Hautoberfläche und sind somit auf der Haut noch nicht erkennbar.

Die Wachstumsphasen graphisch dargestellt